Gibt es in Strausberg ein Problem mit der Sicherheit?
21. Januar 2026

In Strausberg, besonders im Bereich Hegermühle, hat sich das Leben in den letzten Jahren spürbar zum Negativen gewandelt. Wo früher Ruhe, Ordnung und ein Gefühl von Geborgenheit herrschten, machen sich heute Unsicherheit und Sorge breit. Entwicklungen, die viele lange nicht wahrhaben wollten, beeinflussen inzwischen den Alltag der Menschen ganz konkret. Es fällt schwer, wegzusehen, denn die Veränderungen sind überall sichtbar und spürbar.
Besonders nachts wächst bei vielen Anwohnern die Angst. Dass mittlerweile ein privater Sicherheitsdienst durch die Straßen patrouilliert – bezahlt von der Stadt – spricht eine deutliche Sprache. Es ist ein Zeichen dafür, wie sehr das Sicherheitsgefühl der Bürger erschüttert ist. Immer wieder wird von Gruppen Jugendlicher mit Migrationshintergrund berichtet, die sich in der Gegend aufhalten und Spannungen verursachen. Für viele Anwohner bedeutet das Unruhe, schlaflose Nächte und das Gefühl, den eigenen Wohnraum nicht mehr unbeschwert nutzen zu können.
Auch das Stadtbild leidet zunehmend. Hegermühle war einst ein lebenswerter, gepflegter Ort, an dem man gerne nach draußen ging und seine Nachbarn kannte. Heute wirken Plätze vernachlässigt, Straßen sind verschmutzt, und der frühere Charme ist vielerorts verloren gegangen. Das belastet nicht nur die Menschen, die hier leben, sondern hinterlässt auch bei Besuchern einen traurigen Eindruck. Was einst Heimat war, fühlt sich für viele nicht mehr so an.
Angesichts dieser Entwicklung reicht bloßes Wegsehen längst nicht mehr aus. Eine deutlich stärkere Polizeipräsenz ist dringend erforderlich, um den Menschen ein Stück Sicherheit zurückzugeben und im Ernstfall schneller reagieren zu können. Ebenso entscheidend ist eine angemessene Ausstattung der Polizei. Polizistinnen und Polizisten müssen über moderne, zuverlässige Ausrüstung verfügen, um sich selbst zu schützen und in gefährlichen Situationen entschlossen und wirksam handeln zu können. Nur so kann Vertrauen wieder wachsen und das Gefühl entstehen, dass die Bürger nicht allein gelassen werden.
Erik Pardeik - Landtagsabgeordneter






