Sinkende Kaufkraft durch hausgemachte Krisen

4. März 2026
Viele Rentnerinnen und Rentner in Märkisch-Oderland berichten mir, dass der Einkaufswagen früher mit 50 D-Mark voll war und manchmal noch Geld übrig blieb. Ein 5 Mark Stück in der Kinderhand fühlte sich sogar wie ein kleiner Schatz an, mit dem man sich so manches leisten konnte. 

Heute reicht die Rente oft kaum für das Nötigste, jeder Wocheneinkauf wird zur Rechenaufgabe, Strom und Heizung fressen Monat für Monat mehr vom Erarbeiteten auf, und viele Großeltern fragen sich, was aus der Zukunft ihrer Kinder und Enkel werden soll. 

Das ist keine sentimentale Erinnerung an vermeintlich bessere Zeiten, das ist ein realer Verlust an Kaufkraft, ein schleichender Wertverlust von Ersparnissen, verursacht auch durch politische Entscheidungen, die zum Teil ohne echte Mitsprache der Bürger getroffen wurden. 

Während die Regierung beschwichtigt und gefällige Statistiken präsentiert, spüren die Menschen hier in Märkisch-Oderland die Realität an der Supermarktkasse, auf der Heizkostenabrechnung und beim Blick auf den Rentenbescheid. An der Tankstelle bekommen aktuell viele große Augen, dabei vergessen sie ganz, dass mehr als die Hälfte des Preises aus Steuern und Abgaben besteht. 

Wer ein Leben lang gearbeitet, Beiträge gezahlt und dieses Land mit aufgebaut hat, darf erwarten, dass seine Lebensleistung geschützt wird; stattdessen erleben viele, wie ihre Rücklagen entwertet und ihre Sorgen abgetan werden. 

Und was ist mit den Enkeln? Sie wachsen in ein Land hinein, in dem Schulden heute Sondervermögen heißen und stetig steigen, Abgaben wachsen und die Perspektiven unsicherer werden, während man ihnen erklärt, sie müssten sich nur noch mehr einschränken sowie mehr und länger arbeiten. 

Wir als AfD sagen klar, so kann und so darf es nicht weitergehen. Politik muss wieder zuerst den eigenen Bürgern dienen, Kaufkraft sichern, Renten stabilisieren und den kommenden Generationen echte Chancen ermöglichen.

Erik Pardeik - Landtagsabgeordneter

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